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Firmengeschichte
Am 1.Februar 1957 eröffnete der Vater des heutigen Geschäftsführers, Manfred Kneisel, in Gera-Liebschwitz, Salzstraße 124 ein Baugeschäft.
Von Anfang an unterstützte ihn dessen Vater, Walter Kneisel, als erfahrener Polier. Im Januar 1958 wurde dann Paul Otschig eingestellt.
Kneisels Der kleine Baubetrieb führte vorwiegend Sanierungsarbeiten in den Ställen umliegender Ortschaften sowie in Wohnungen im südlichen Stadtgebiet und dessen Umland aus. Bei Umbauarbeiten der damaligen Poliklinik Süd, dem heutigen Ärztehaus in der Lasurstraße in Gera-Zwötzen, war die kleine Firma maßgeblich beteiligt.
Nach der Einstellung eines Gesellen, Siegfried Dietrich, im September 1961 konnten weitere Baustellen in Angriff genommen werden. So zählten der Einbau eines Lastenfahrstuhls im damaligen Konsument-Warenhaus und die Fußbodensanierung in der ehemaligen Teppichfabrik Liebschwitz zu den größeren Baustellen der 60'er Jahren. Dazu kamen Umbauarbeiten aller Art an Wohnhäusern. Das Hauptgeschäft war die Sanierung und der Neubau von Klärgruben, Schornsteinanlagen, Hausanbauten, Stützmauerabbrüche und deren Neubau und Putzarbeiten. So gibt es in Liebschwitz kaum ein Haus, auf dem die Kneisels nicht waren um die Schornsteinköpfe zu sanieren. Auch Hausneubauten, wie z.B. das Haus mit der Praxis von Dr. Hennig gehen auf das Konto des Baubetriebes.

Das erste Firmenfahrzeug von Manfred Kneisel 1957 war ein Handwagen. Der Kleinbetrieb konnte sich erst nach dem ersten größeren Auftrag, Bau eines Schweinestalles in Otticha, einen Opel Cadillac mit Anhänger anschaffen. Nach einer schweren Erkrankung des Geschäftsführers, Manfred Kneisel, im Jahr 1977 wurde das Baugeschäft am 1. Januar 1978 von seinem ältesten Sohn, Rainer Kneisel übernommen. Bis dahin arbeitete Rainer Kneisel im Wohnungsbaukombinat Gera, Außenstelle Berlin beim Botschaftsbau. Mit dem "Dietrichs Sig" führte er nun die Firma und legte dann 1980 seine Prüfung als Handwerksmeister Maurer erfolgreich ab.

Erstes Firmenfahrzeug nach dieser Geschäftsübernahme war damals ein von der Wismut "ausgemusterter" B 1000, ein Schrottauto, welches von der Autowerkstatt Böttcher mit Ersatzteilen wieder aufgebaut wurde und bis 1989 auch "im Dienst" der Baufirma stand.
Das Geschäft ging auch nach der Wende nahtlos weiter. 1990 erstellte Rainer Kneisel sein erstes Angebot für die Firma Guve (heute: JC Decaux) Stadtmöblierung, woraus sich bis heute gute Geschäftsverbindungen entwickelten. Zu dieser Zeit boomte das Baugeschäft, so dass die kleine Firma bis 1994 auf 16 Mitarbeiter anwuchs.

Leider gab es dann im Jahr 1998 ein Tief. Bedingt durch die schlechte Zahlungsmoral einiger Kunden kam es zu und immer höher werdenden Außenständen, dies zwang die Baufirma fast in die Knie. Durch verschiedenste Maßnahmen, unter anderem eine Reduzierung der Beschäftigten auf vier Mitarbeiter, wurde die bereits beantragte Insolvenz abgewendet.
Der Fortbestand der Firma war, wenn auch mit großen Veränderungen, gesichert.

In den Jahren 1978 bis 2007  wurden 16 Lehrlinge im Baugeschäft Kneisel ausgebildet. Im Jahr 2004 absolvierten vier Lehrlinge erfolgreich ihre Gesellenprüfungen, unter ihnen auch Christian Kneisel, der Sohn des heutigen Geschäftsführers. Neben ihm zählen heute auch Frank Kröber, Michael Wölfl und Jörg Zenner zum festen Mitarbeiterstamm. Ein Zeichen für Stabilität ist auch, dass seit 1999 keinem Arbeitnehmer betriebsbedingt gekündigt werden musste. Dies ist der Verdienst aller Kunden mit ihrer Auftragserteilung und guter Zahlungsmoral. Die Jahrzehnte lange gute Zusammenarbeit mit ortsansässigen Firmen, der JC Decaux Deutschland GmbH und  der hervorragenden Arbeit aller Angestellten.

Am 1. Februar 2007 konnte das Baugeschäft Kneisel auf 50 erfolgreiche Geschäftsjahre zurückblicken.

Seit 2008 ist der Geschäftsführer Rainer Kneisel Obermeister der Bauhandwerker Innung Gera. Die hohe fachliche Kompetenz des Geschäftsführers ist auch in der Lehrlingsausbildung im Berufszentrum Aga für das Bauhandwerk, als Vorsitzender der Prüfungskommission, gefragt.Durch die ehrenamtlichen Tätigkeiten des Geschäftsführers in der Handwerkskammer Gera, der Bauhandwerker Innung Thüringen und im Bildungszentrum Aga, werden die theoretischen Kenntnisse ständig aktualisiert. Dies betrifft unter anderem ökologische Bauweisen, Erschließungsbestimmungen und vieles mehr.