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Historisches
Kneisel am Brunnen
 Vater Manfred Kneisel hat im Februar 1957 das Baugeschaft in Liebschwitz gegründet, das Sohn Rainer 1978 übernommen hat, der seit 1980 Maurermeister ist.
 
 Mit Altgesellen Siegfried Dietich erledigte Meister Kneisel viele Jahre zahlreiche Aufträge für private Kunden und für Betriebe. Noch vor der Wende wurde im kleinen Betrieb der erste Lehrling ausgebildet. Bis heute  haben 13 Lehrlinge bei "Kneisel" gelernt. Neuerdings ist auch Sohn Christian dabei.
 
 Nach der Wende boomte das Geschäft, so dass bis 1991 die Firma Kneisel auf 16 Mitarbeiter wuchs. Doch schlechte Zahlungsmoral und immer größer werdende Außenstände waren Grund dafür, dass die Mitarbeiterzahl seit 1998 auf vier Beschäftigte reduziert werden musste.

 Doch der Stamm sei nun konstant und auch im Winter musste bisher nicht betriebsbedingt entlassen werden, betont Rainer Kneisel.
 
 Um- und Ausbau sowie Sanierung ist das Metier des alt eingesessenen Baugeschäftes, seltener Neubau. Der Betrieb ist in Liebschwitz und Umgebung gut bekannt, denn es gibt kaum ein Haus, auf dem die Kneisel-Mannen nicht auf dem Dach waren, um Schornsteinköpfe zu sanieren.
 
 Die "Apfelweinschänke", die Kirche in Niebra, Fachwerkhäuser, Arztpraxen und Läden waren und sind Objekte, die die kleine Liebschwitzer Truppe in die Kur nahm bzw.nimmt.

 Partner seit 20 Jahren ist die Stadmöblierungsfirma JC Decaux, für die das Baugeschäft die Fundamentarbeiten für Bushaltestellen und Werbeträger erledigt. eba


Verwendung dieses Artikels mit freundlicher Genehmigung der OTZ (Ost Thüringer Zeitung)